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Hausapotheke

So gut wie jeder Haushalt hat eine Hausapotheke. Bei chronisch Kranken ist diese deutlich mehr gefüllt, als bei einem Haushalt, der nur Mittel gegen Schmerzen und Durchfall zu Hause hat.

Oft führen die Hausapotheken jedoch ein kümmerliches Dasein: eine wilde Mischung von undefinierbaren Medikamentenresten ohne Verpackung, abgelaufenen Präparaten und noch brauchbaren - und das zwischen Flohpulver für den Hund, Imprägnierspray für den Regenmantel und Fleckentferner.
Abgesehen davon, dass in so einem Pillen-Potpourri eine möglicherweise fatale Verwechslungsgefahr besteht, findet man darin das, was man braucht, kaum so schnell, wie man es braucht.

Die "Hausapotheke" sollte jährlich kontrolliert werden!

Auf die Notwendigkeit einer jährlichen Überprüfung der Hausapotheke weist die Apothekerkammer hin: "Ist das Verfallsdatum eines Medikaments überschritten, darf es nicht mehr angewendet werden. Das gilt auch, wenn das Medikament äußerlich einwandfrei erscheint.“

Arzneistoffe verändern sich auch bei sachgemäßer Lagerung im Laufe der Zeit und zu lange gelagerte Medikamente können unwirksam werden oder im schlimmsten Fall sogar schädliche Nebenwirkungen hervorrufen.

Sie sollten auch nicht über den Hausmüll entsorgt werden, denn da könnten die Medikamente in falsche Hände geraten.

Sie gehören aber auch nicht in die Toilette bzw. den Abfluss! Chemische Substanzen, die nicht abgebaut werden, belasten Gewässer und das Grundwasser.

In die Apotheke vor Ort oder zur Problemstoffsammelstelle – da gehören abgelaufene Medikamente hin!

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